Nach wie vor ist es unumstritten, dass dem geschlechtsspezifischen Spiel eine große Rolle in der Entwicklung des Kindes zukommt. Auch wenn es, wie fast überall, die rühmlichen Ausnahmen gibt, so ist es eine bekannte Tatsache, dass kleine Mädchen nun mal lieber mit Puppen, als mit Rennautos spielen.
Mädchen sind schlichtweg anders veranlagt, als Jungs und wollen im Spiel ihre Kreativität und Phantasie ausleben. Dazu eignet sich nichts besser, als das klassische Rollenspiel.
Diese Erkenntnis hat sich die Spielzeug-Industrie längst zu Nutze gemacht und ein, für die Bedürfnisse der Mädchen zugeschnittenes Spielzeug-Programm entwickelt.
Von der klassischen Babypuppe, bis hin zur modernen Multifunktions-Puppe, die Sprechen und Laufen kann, findet sich für jede Altersklasse ein entsprechend gestaltetes, breites Angebot. Die verschiedenen, großen Spielwaren-Hersteller wie Mattel oder Lego haben ganze „Welten“ erschaffen, die jedes Mädchen-Herz höher schlagen lassen. So gibt es inzwischen zu jedem nur erdenklichen Themenbereich, komplette Serien und „Barbie“ hat die Möglichkeit, als Tierärztin zu arbeiten, als Reiterin ihrem Hobby nachzugehen, oder das Leben als Urlauberin im eigenen Wohnmobil zu genießen.
Die Industrie hat noch einen weiteren Geschäftszweig entdeckt, um den Bedürfnissen der Mädchen entgegenzukommen, nämlich den der kreativen Gestaltung. Das altmodische „Malbuch“ wurde auf das moderne Mädchen umgemünzt und soll nun den kleinen Designerinnen und Make-Up Artists wieder zu neuen Ideen und Einfallsreichtum verhelfen.
Sogar für Nintendos und Spielkonsolen gibt es inzwischen diverse Spiele, wie z.B. „Style Boutique“ oder „Sophies Freunde – Mode-Designer“, bei denen Mädchen ihre gestalterischen und kreativen Fähigkeiten testen und erweitern können.



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